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Grundlagen

Fettstoffwechsel

Störungen des Fettstoffwechsels

Von einer Störung des Fettstoffwechsels redet man, wenn im Blut der betroffenen Personen die Normalwerte der verschiedenen Blutfette überschritten werden. Diese Fettstoffwechselstörungen sind deshalb so bedrohlich, da sie die „Gefäßverkalkung“ oder Arteriosklerose fördern. Herzkrankheiten, Herzinfarkt und Schlaganfall sind häufig die gefürchteten Folgen.
Im Blut kommen verschiedene Fettarten vor, die wichtigsten davon heißen Cholesterin und Triglyzeride. Um das Risiko der „Gefäßverkalkung“ so niedrig wie möglich zu halten, nimmt der Hausarzt seinem Patienten im nüchternen Zustand Blut ab, dieses wird im Anschluss in einem Labor untersucht.

Wichtig ist zu wissen, dass die Fette im Blut zum Transport an bestimmte Eiweiße gebunden werden, praktisch wie Pferd und Reiter. Diese Transportgemeinschaften nennt man Lipoproteine. Zwei dieser Roß und Reiter Gemeinschaften sind bei der Entstehung der Arteriosklerose besonders wichtig: das HDL (high densitiy lipoprotein, auch das „gute“ Cholesterin genannt) und das LDL (low densitiy lipoprotein, auch das „schlechte“ Cholesterin genannt).

Man spricht beim LDL deshalb vom schlechten Cholesterin, da es die Neigung hat, sich an die Wände der Blutgefäße anzuheften und diese mit der Zeit so zu verstopfen. Man geht davon aus, dass das HDL dagegen die Gefäße sogar vor der Arterienverkalkung schützt, indem es Ablagerungen von LDL quasi im Vorüberschwimmen mitreißt.

Als Richtwerte für einen gesunden Blut-Fettstoffwechsel nimmt man dementsprechend an, dass bei einem Gesamtcholesterin Gehalt von unter 200 Milligramm pro Deziliter Blutserum, mehr als 45mg auf das HDL Cholesterin entfallen sollte. Der LDL Gehalt sollte einen Wert von 135mg pro Deziliter Serum nicht überschreiten, um dauerhaft gesunde Blutgefäße zu gewährleisten.

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Wodurch der Fettstoffwechsel entgleisen kann

Neben einer genetischen Komponente, die zu Störungen im Fettstoffwechsel führen kann, werden die meisten Fettstoffwechsel Probleme im Laufe des Lebens erworben. Sie können durch andere Krankheiten, wie Diabetes mellitus, Gicht, eine Schilddrüsenunterfunktion, Nierenkrankheiten und Leberzirrhose entstehen. Es gibt auch Medikamente, die zu einer Entgleisung der Fettregulierung führen können. Vor allem einige entwässernde Medikamente und die „Pille“ gehören dazu.

Einen ganz großen Einfluss auf den Fettstoffwechsel hat aber auch unsere tägliche Ernährung. Vor allem zu fettreiches Essen und zu viel Alkohol sind häufig die Ursache von Fettstoffwechselstörungen.

Was ein gestörter Fettstoffwechsel bewirkt

Eine der größten Gefahren von Fettstoffwechselstörungen ist, dass sie sich zu Beginn fast durch nichts bemerkbar machen. Man kann also hier von einer schleichenden Gefahr sprechen, wenn man bedenkt, dass die Folgen eines gestörten Fettstoffwechsels so lebensbedrohlich sind. Eine Neigung zur Fettleber und Gallensteinen oder eine Routineuntersuchung des Blutes sind häufig die eher zufälligen Anlässe für eine Diagnose.

Was du machen kannst bei Fettstoffwechselstörungen

Als Therapie bei Fettstoffwechselstörungen muss zu allererst die zu Grunde liegende Krankheit oder andere Ursache behoben werden. Auch über eine Umstellung bei der Einnahme von Medikamenten muss oft nachgedacht werden. Wer sich nicht alleine auf schulmedizinische Medikamente verlassen möchte, kann aber auch viel für die Verbesserung des Fettstoffwechsels tun. Dazu gehören unter anderem ein normales Körpergewicht und eine fettarme, ballaststoffreiche Kost. Vor allem industriell hergestellte Speisen, allen voran fetthaltige, solltest du unbedingt von deinem Speiseplan streichen.

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Wer schreibt hier?

Phillipp Doetsch ist Personal Trainer und ausgebildeter Ernährungsberater. Seit vielen Jahren trainiert er erfolgreich zahlreiche Klienten in Berlin und ist stets bestrebt, das Beste aus sich und den Menschen in seiner Umgebung heraus zu holen. Nebenbei schreibt er für den Evergreen Verlag, um sein Wissen so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen.


Anna Rosengarten ist unsere Stoffwechsel-Expertin. Vor 10 Jahren hat Sie ihre Ausbildung zur Diätassistent abgeschlossen. Seitdem betreut Sie Menschen die sich gesund ernähren möchten, erstellt individuelle Ernährungspläne und Therapiekonzepte.