Verdauung anregen leicht gemacht

Wer kennt das nicht: Das Essen war mal wieder sehr lecker und liegt nun leider schwer im Magen. Jetzt heißt es, seine Verdauung anregen, um dieses Völlegefühl wieder loszuwerden, aber wie? Wer seinen Stoffwechsel anregen möchte, sollte besonders auf eine gute Verdauung achten.

Wusstest Du, dass, je kalorienreicher das Essen ist, umso langsamer Deine Verdauung ist? Oder dass ca. 70% unseres Immunsystems im Darm aufbaut und stabilisiert werden?
Die meisten Verdauungsprobleme lassen sich zum Glück leicht lösen und bei gesunder Ernährung sogar vermeiden. Voraussetzung dafür ist, dass auf die Essgewohnheiten geachtet und sie entsprechend angepasst werden.


Es gibt eine Vielzahl von Lebensmitteln und Hausmitteln, mit denen Du Deine Verdauung leicht fördern und Magen-Darm-Beschwerden auf einen Minimum reduzieren kannst.

Für einen gesunden Magen und Darm haben wir Dir auf folgenden Seiten die besten Tipps und Tricks  zur Verfügung gestellt:

  1. Die besten Lebensmittel als Verdauungsanreger auf einen Blick
  2. Hilft Alkohol bei der Verdauung?
  3. Mit Massagen die Verdauung fördern

Für die schnelle Soforthilfe haben wir weiter unten die beiden besten Tipps aufgeführt, die Dir dabei helfen werden, Deine Verdauung schnell auf natürliche Weise anzuregen.

Wie funktioniert unsere Verdauung?

Bereits mit dem ersten Bissen startet unsere Verdauung, denn im Mund beginnen Enzyme unsere Nahrung aufzuspalten. Gutes Kauen – zwischen 20-30mal pro Bissen – ist somit wichtig für eine gesunde Verdauung, damit Dein Magen die Nahrung leichter verarbeiten kann. Durch gutes und bewusstes Kauen wird die Nahrung bereits im Mund sehr stark zerkleinert, der Magen und Darm wird nicht mit zu viel Nahrung (und zu großen Stücken) überfordert.

Nachdem die Nahrung durch die Speiseröhre in den Magen gelangt, wird sie durch Verdauungssäfte bearbeitet. Der Magen transportiert die so vorbereitete Nahrung weiter zum Dünndarm, wo die Enzyme der Bauchspeicheldrüse und Leber ihre Arbeit übernehmen.

Was viele Menschen nicht wissen: Nachts produziert unsere Leber neue Enzyme, die späte Mahlzeit kurz vor dem Schlafengehen nicht deshalb nicht gut und kann zu den ersten Verdauungsproblemen führen.

Im Dünndarm werden die Vitalstoffe aus der Nahrung vom Körper aufgenommen und weiterverarbeitet. Anschließend gelangt der Nahrungsbrei in den Dickdarm, die dort angesiedelten Bakterien entziehen dem Speisebrei Wasser und Mineralstoffe. Unser Stoffwechsel versucht nun alles zu verarbeiten, was er für den Körper verwenden kann. Der Rest wieder anschließend wieder ausgeschieden. Beim Essen entstehen je nach Zusammensetzung auch unliebsame Gase, die zu Blähungen führen.

Du interessierst Dich dafür, wie der genaue Verdauungsvorgang abläuft? Dann kannst Du Dich hier sehr ausführlich darüber informieren.

Die Verdauung AnregenSo entstehen Verdauungsprobleme

Wenn der Darm in seiner Tätigkeit beeinträchtigt ist, sind Verdauungsprobleme oft die Folge. Der Darm ist sehr sensibel, wenn Du zuviel oder das Falsche isst und trinkst, reagiert Dein Magen-Darm-Trakt innerhalb kürzester Zeit mit Beschwerden.

Interessant ist, dass zwischen unserem Gehirn und Darm eine direkte Verbindung besteht, oft spricht man auf vom „zweiten Gehirn“. So kann es z.B. sein dass wir bei Ärger Durchfall bekommen, uns Wut „auf den Magen schlägt“ oder wir, wenn wir sauer sind, Sodbrennen bekommen. Schön ist es dagegen, wenn wir bei Liebe „Schmetterlinge im Bauch“ haben.

Für eine optimale Verdauung braucht unser Körper eine ausgewogene Nahrungszusammensetzung, bestehend aus: Wasser, Ballaststoffen, Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Probleme bekommt unser Verdauungssystem hingegen bei zu viel Alkohol, zu viel fettigem Essen oder zu viel rotem Fleisch.

Verdauungsstörungen

Abschließend noch ein letzter Hinweis: Verdauungsstörungen treten in vielen unterschiedlichen Arten auf. Sie treten in Form von Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung, Durchfall oder Sodbrennen auf. Bei folgenden Anzeichen solltest Du dir keine Gedanken mehr darüber machen, wie Du Deine Verdauung ankurbeln kannst, sondern auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen:

  • Blut im Stuhl.
  • Beim Stuhlgang treten starke Schmerzen auf.
  • Die Verstopfung hält mehrfach länger an.
  • Verstopfung und Durchfall wechseln sich innerhalb kurzer Zeit mehrmals ab.
  • Starke Bauchschmerzen bei gleichzeitiger Verstopfung.

Zwei Soforthilfe-Tipps zur Verdauungsförderung

I. Der Spaziergang

soforthilfe_tipps_zur_verdauungförderungWer direkt nach dem Essen seine Verdauung anregen möchte, dem sei zu leichter Bewegung geraten. Bereits ein kurzer Spaziergang sorgt für ausreichend Bewegung, um den Darm in Schwung zu bringen. Die Bewegung stimuliert den Darm und hilft beim schnelleren Abtransport der Mahlzeit.

Gleichzeitig kann unser Körper einen Teil der aufgenommenen Energie direkt wieder verbrennen, was die Arbeit unseres Darmtrakts erleichtert.

Sport und Bewegungen, die unseren Körper stärker belasten, sollten jedoch unmittelbar nach dem Essen vermieden werden!Es droht nicht nur Seitenstechen, wenn der Mageninhalt zu sehr hin und her geschaukelt wird. Auch zwingt größere Anstrengung den Körper, die Muskeln mit mehr Blut zu versorgen, weshalb weniger Blut im Verdauungstrakt zur Verfügung steht. Somit die also die Verdauung nur unnötig verlangsamt und belastet.

II. Wunderwaffe Pfefferminze

Insbesondere Pfefferminztee kann das Völlegefühl des Magens verhindern und die Magenentleerung beschleunigen. Durch die ätherischen Öle der Pfefferminze wird der Muskeltonus im Magen stärker aktiviert und damit die Verdauung angeregt, schneller zu arbeiten.

Fazit

Wer häufiger Magenschmerzen und Verdauungsprobleme hat, sollte unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Ansonsten haben wir Dir für den schnellen Verdauungsanreger auf unserer Webseite eine Übersicht mit den wirksamsten Tipps zusammengestellt. Lies jetzt am besten weiter, wie Dir Ballaststoffe helfen, Deine Verdauung anzuregen.

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2 Kommentare zu Verdauung anregen leicht gemacht

  1. Tine sagt:

    Hallo zusammen,
    ich achte sehr genau auf meine Ernährung und esse überwiegend vegetarisch. Ab und zu esse ich auch gerne Fisch, sehe das alles nicht so dogmatisch ;). Trinke am Tag auch ordentlich viel Wasser und will im Grunde meine Darmgesundheit in Schuss halten. Für meine tägliche Darmentleerung bin ich auf die Idee gekommen, einen Toilettenhocker (Hoca) zu nutzen. Durch den Hocker sitze ich im ärztlich angeratenen 35 Grad Winkel und die Darmentleerung wird durch die Sitzposition optimal beschleunigt, der Darm ist einfach nicht eingeknickt.

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